Okt 1st, 2007 by Chemie-Ali
Die Substanz VX (O-Ethyl-S-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat) ist der verbreitetste Vertreter der V-Klasse chemischer Kampfstoffe. Es handelt sich um eine farblose bis gelbliche nach verfaultem Fisch riechende Flüssigkeit. Das Gift dringt über die Haut, die Augen und die Atemwege in den Körper ein und verursacht zuerst Husten und Übelkeit. Dann lähmt es die Atemmuskulatur und führt innerhalb weniger Minuten unter starken Krämpfen und Schmerzen zum Tod. Die LD-50 für einen durchschnittlichen Erwachsenen liegt bei etwa 1 mg bei respiratorischer Aufnahme (über die Atemwege), beziehungsweise 10 mg bei Aufnahme über die Haut.
Wirkprinzip:
Die Giftwirkung beruht auf der Hemmung der Acetylcholinesterase. Atropin ist eine Möglichkeit bei einer Vergiftung die Wirkung an den muskarinergen ACh-Rezeptoren kompetetiv zu unterbrechen. Es muss ca. alle zehn Minuten in einer Dosis von 2–5 mg gegeben werden. Zusätzlich muss Obidoximchlorid gegeben werden, um die Acetylcholinesterase duces wild video pokerdownload rouletteblackjack bettingriverbelle online casinocasino craps,casino craps rule,free online casino crapsfortunelounge online casinoonline casino slots gambling,online casino slots,best casino slots onlineno deposit casino bonus,free no deposit casino bonus,instant no deposit casino bonusfree blackjack casino game,free blackjack card game,free blackjack gamefree online casino slots,play free online slots game,online slotscraps online gamehow to win at slotsbest casino gamble internet online,online casino gamble,casino gambleplay free roulettedueces wild video pokervideo poker machinesvideo poker deucesvideo poker slot machinecomputer black jackbaccarat game download,free baccarat game,baccarat gamevideo poker rules10 best online casinocasino craps gambling online,free online casino craps,online casino crapsamerican roulettehow to play craps,play craps,craps how to playfree cash online casino promotion,online casino with bonus and free money,free online casinobaccarat online,play baccarat online,baccarat online gamblingblackjack softwareblack jack onlineonline casino guideplaying video pokerfree casino slots,play casino and slots free online,play free casino slotsreal money backgammononline casino guide,casino guide,internet casino guideblack jack tournament,winning black jack tournament,black jack tournament ultimatecasino game online,best online casino game,free online casino game crapsbest internet casinowin video pokerfree online blackjack gamebackgammon downloadtournament backgammonblack jack downloadfree craps game online,free online casino game craps,free craps gameinternet backgammon,backgammon game internet,free internet backgammononline backgammon gambling,backgammon gamblingcasino roulette download,casino download,free casino game no downloadfree blackjack gambling online,online blackjack gambling,blackjack gamblingonline card game casino,casino card game,card casino free game onlinevideo poker doublejeu de la roulette zu reaktivieren. Dies ist allerdings nur sofort nach Kontakt wirksam, da der Kampfstoff mit der Hydroxylgruppe der Aminosäure Serin im reaktiven Zentrum reagiert und sie im Laufe der Zeit irreversibel denaturiert (Addition/Eliminierung an den pentavalenten Phosphorigsäureester durch Hydroxylgruppe eines Serins im aktiven Zentrum der Acetylcholinesterase). Während Nervenkampfstoffe der G-Reihe wie Tabun (GA), Sarin (GB) binnen Stunden vollständig verfliegen, kann VX (V-Reihe) unter geeigneten Bedingungen Wochen am Einsatzort verbleiben. Weiterhin ist VX wesentlich giftiger als Sarin, Soman oder Tabun. Biologische Toxine können jedoch noch viel giftiger sein. Das Botulinum-Toxin zum Beispiel ist etwa zehntausendmal giftiger als VX.
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Sep 29th, 2007 by Chemie-Ali
Und wieder zurück nach Australien, zur giftigsten Spinne der Welt: Die Trichternetzspinne sieht ähnlich aus wie eine Vogelspinne, ist ihr an Gefährlichkeit aber weit überlegen. Nicht dass ihr die Australier zu Dutzenden zum Opfer fallen würden, aber Todesfälle - vor allem bei Kindern - sind belegt.

Kein Wunder bei einem LD-50 Wert von 0.3 mg/kg, was die Spinne auf die gleiche Stufe wie den gelben Skorpion stellt. Allerdings ist ihr Gift beim Menschen weit wirksamer als bei Mäusen.
Immerhin wurde 1981 ein Gegengift gefunden. Seither hat die lediglich in der Region um Sydney verbreitet Spinne kein Todesopfer mehr gefordert. Was die Bewohner der Hafenstadt nicht davon abhält, sich in einer Mischung aus Entsetzen und Sensationslust gegenseitig Horrorstorys zu Begegnungen mit der Funnel Web Spider zu erzählen.
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Sep 29th, 2007 by Chemie-Ali
Schlangen sind gewiss die bekanntesten und gefürchtetsten Gifttiere, wobei die Top Ten der Giftzähne quasi geschlossen in Australien heimisch ist. So auch die rund 1.5 Meter lange Eastern Brown Snake, die zweitgiftigste Schlange der Welt.
Sie ist im ganzen östlichen Australien heimisch und kommt in diesem relativ dicht besiedelten Gebiet öfter Mal in Konflikt mit Menschen. Mit einem LD-50-Wert von 0.04 mg/kg ist ihr Gift um den Faktor zehn wirksamer als jenes der Trichterspinne - und zwölf Mal gefährlicher als jenes der bekannteren Kobra. Dennoch liegt sie mit diesen Werten weit hinter der Spitzenreiterin ihrer Ordnung.
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Sep 29th, 2007 by Chemie-Ali
Mit der als auch als Seewespe bekannten Qualle Chironex fleckeri beginnt die Reihe jener Tiere, die je nach Interpretation für sich in Anspruch nehmen könnten, die tödlichsten zu sein.
Dieses bis zwei Kilogramm schwere Tier kommt in den tropischen Gewässern des nördlichen Australien vor. Die rund zwei Meter langen Tentakeln weisen 5000 Giftzellen auf. Eine hautnahe Begegnung mit diesen wundersamen Tieren ist ungemein schmerzvoll; für mindestens 70 Menschen war es auch das letzte Erlebnis, wobei die relativ tiefe Todesrate dem Gegengift zu verdanken ist.
Der Giftcocktail der Qualle ist mit einem LD-50 von 0.04 etwa gleich stark wie jenes der Brown Snake, aber völlig anders zusammengesetzt. Er wirkt auf Herz, Haut und Nerven gleichermassen, was nicht wenige Forscher dazu bewegt, diese Qualle als das giftigste Tier der Welt zu bezeichnen.
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Sep 29th, 2007 by Chemie-Ali
Die putzig aussehende, 100 Gramm schwere Blauringkrake ist im Prinzip harmlos. Sie jagt in seichten, tropischen Gewässern zwischen Japan und - natürlich - Australien nach Krabben.
Mit einem Gift, das für den Menschen ungefährlich ist. Allerdings produziert sie noch ein zweites zur Selbstverteidigung. Und was für eins: Tetrodotoxin, mit einem LD-50-Wert von 0.02 mg/kg eines der wirksamsten überhaupt.Tetrodotoxin ist auch das Gift im Kugelfisch - oder Fugu. Jener japanischen Delikatesse, deren Genuss nicht immer alle überleben, wenn der Koch einen schlechten Tag hat.Gefährlich an der Krake ist, dass unvorsichtige Schnorchler den Biss nicht unbedingt merken. Die Folgen schon: das Gift lähmt den gesamten Körper und alle Sinne; der Betroffene bleibt bei Bewusstsein. Wird nicht künstlich beatmet, tritt der Tod durch Atemlähmung ein. Ein Gegengift existiert nicht, es bleibt also nur beatmen und hoffen.
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Sep 29th, 2007 by Chemie-Ali
Das ist sie, die giftigste Schlange unseres Planeten: Der in Zentralaustralien heimische Inland-Taipan (fierce snake).

Der LD-50-Wert ihres Giftes beträgt auch rund 0.02 mg/kg. Die grösste gemessene Giftmenge bei einem Biss der rund 2.5 Meter langen Schlange ist 110 mg. Theoretisch könnten damit 250.000 Mäuse getötet werden. Der Inland-Taipan ist seltener als die Eastern Brown Snake, zudem ist ihr Verbreitungsgebiet äusserst dünn besiedelt; ein Gegengift existiert auch. Bei aller Giftigkeit fallen ihr deshalb kaum je Menschen zum Opfer.
Das ist auch gut so, denn der Taipan ist auf Säugetiere spezialisiert - ihr Gift wirkt deshalb auch beim Menschen gut. Zum einen werden die Nerven angegriffen, zum anderen das Muskelgewebe im Biss-Bereich verflüssigt. Kein schöner Gedanke.
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Sep 29th, 2007 by Chemie-Ali
Das giftigste Tier der Welt sieht wenig spektakulär aus. Es hat keine Giftzähne, keinen bedrohlichen Stachel; es kann sich nicht mal gross bewegen - eigentlich sieht es gar nicht wie ein Tier aus. Aber ihr Gift - das Palytoxin - ist nochmal um den Faktor 10 wirksamer als die Batrachotoxine des Pfeilgiftfrosches. Es ist das wirksamste Gift das nicht auf Eiweiss basiert; lediglich das von Bakterien produzierte Botulinus-Toxin ist noch tödlicher.

Nicht alle Krustenanemonen produzieren es; lediglich eine Gruppe in einer Lagune bei der Hawaii-Insel Maui und einige Exemplare bei Tahiti sind bekannt.
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Sep 29th, 2007 by Chemie-Ali
Dieser farbenprächtige Frosch ist tatsächlich mit das giftigste Tier der Welt. Die in ihm enthaltenen Gifte - Bastrachotoxine - sind mit einem LD-50-Wert von 0.002 mg/kg nochmal um den Faktor 10 wirksamer als die Sekrete der Blauringkrake oder des Inland-Taipans.Diese biologische Wunderwaffe machten sich die Eingeborenen Kolumbiens zu Nutze und präparierten ihre Pfeile mit dem Gift - daher auch der Name. Dabei reichte es schon, die Spitze an der Haut des lebenden Frosches zu reiben.

Ein Rätsel ist es, wie die Frösche dieses Gift produzieren oder woher sie es nehmen. In Terrarien aufgezogene Pfeilgiftfrösche sind ungiftig. Selbst gefangene Wildtiere verlieren ihre Giftigkeit nach einem Jahr. Offenbar besteht ein Zusammenhang mit ihrer natürlichen Nahrungsquelle im nördlichen Südamerika.
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Sep 29th, 2007 by Chemie-Ali
Ganze 12,6 Gramm, kaum zwei Teelöffel, reichen theoretisch aus, um die gesamte Weltbevölkerung zu vergiften!
Das Botulinum-Toxin ist vermutlich der giftigste Stoff der Welt. Und weil es so wirksam ist, gilt es seit langem als mögliche Biowaffe.

Gebildet wird das Botulinum-Toxin von dem Bakterium Clostridium botulinum, das seine tödliche Wirkung vor allem in verdorbenen Lebensmitteln entfaltet. Seinen Namen trägt der Erreger nach dem lateinischen Wort “botulus” für Wurst, aus welcher Clostridium botulinum zuerst isoliert wurde. Weil das Bakterium nicht selbst in unserem Körper, sondern nur über sein Gift in unserer Nahrung wirkt, ist der Botulismus keine Infektionskrankheit, sondern eine besonders schwere Form der Lebensmittelvergiftung. Unbehandelt sterben etwa 90 Prozent der Vergifteten.

Das Botulinum-Toxin ist ein extrem starkes Nervengift. Es verhindert die Reizübertragung von den Nervenenden auf die Muskeln - Lähmungen sind daher die Folge. Es gibt dabei mehrere Varianten des Toxins, von denen vier für den Menschen tödlich sind. Die ersten Anzeichen einer Vergiftung sind meist Sehstörungen und andere Bewegungsprobleme der Augen. Die Lähmungen breiten sich dann oft über Tage hinweg aus, bis schließlich das Herz oder die Atemmuskulatur ihren Dienst versagen. Schutz bietet nur die Vorsicht: Vor allem aufgeblähte oder undichte Konserven sowie ältere, geräucherte Fleisch- und Fischwaren sind gefährlich. Kochen dagegen zerstört das Toxin innerhalb weniger Minuten.Schon heute gibt es Mittel gegen das Botulinum-Toxin, jedoch sind die Wirkstoffe verhältnismäßig teuer und nur in kleinen Mengen erhältlich. Weil das Gift jedoch als mögliche Biowaffe gilt - eine von Sportflugzeugen versprühte Lösung könnte Hunderttausende von Menschen bedrohen - suchen Wissenschaftler intensiv nach wirksameren Mitteln gegen den Botulismus. Amerikanische Forscher der University of California in San Francisco haben nun drei spezifische Antikörper gefunden, die zumindest in Mäusen mehrere tausend Mal besser wirken als die herkömmlichen Mittel.
Wie die Forscher in der Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences” schreiben, richten sich die Antikörper jeweils gegen einen bestimmten Bereich des Giftmoleküls. Der kombinierte Angriff der drei Antikörper ist dabei wesentlich wirkungsvoller als die bisher bekannten, einfach wirkenden Substanzen. Den Wissenschaftlern ist es zudem gelungen, die Gene für die Produktion der Antikörper in Zelllinien einzubringen, welchen den entsprechenden Wirkstoff in großen Mengen produzieren.
Trotzdem kann es bis zur Nutzung der Wirkstoffe noch ein weiter Weg sein: Bislang sind die Substanzen nur gegen eine der vier tödlichen Varianten des Botulinum-Toxins getestet worden, und das lediglich in Mäusen. Ob die Antikörper auch im Menschen wirken, und welche Nebenwirkungen dabei möglicherweise auftreten, muss noch untersucht werden.
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Jul 13th, 2007 by Chemie-Ali
Eine vielzitierte Aussage von Paracelsus lautet: „All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
Ich finde, dieses Weblog muss mit diesem Zitat beginnen…
p.s. Ich suche folgende Bücher, erschienen in dem ehemaligen Militärverlag der DDR:
1. Militärchemie
2. Synthetische Gifte
3. Chemische Kampfstoffe
Sollte mir da jemand behilflich sein können, so bitte ich um Nachricht an:
chemie-ali@cashmoneybrothas.com
Vielen Dank!
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